Dienstag, 14 Juli 2020

01.02.2020 - Testspiel: SV Union Heyrothsberge - TSV Kleinmühlingen/Zens 5:3 (3:3)

Foto: Michael Donau

Fußball-Testspiel SV Union Heyrothsberge bezwingt TSV Kleinmühlingen/Zens mit 5:3 (3:3)

Zweiter Test, erster Erfolg: Landesligist SV Union Heyrothsberge hat zur Einweihung seines neues Kunstrasenplatzes den TSV Kleinmühlingen/Zens mit 5:3 (3:3) nach Hause geschickt. Der tatsächliche Aussagewert des kurzweiligen Vergleichs blieb am Sonnabend jedoch zweifelhaft.

Von Björn Richter

Heyrothsberge l Zur Ehrenrettung von Christopher Biegelmeier sei gesagt: Die Maße des Kunstrasenplatzes in Heyrothsberge haben sich geändert. Nicht wesentlich, doch der am Sonnabend eingeweihte „Teppich“ weist einige Quadratzentimeter mehr Fläche auf und entspricht nun auch den für den offiziellen Wettkampfbetrieb geforderten Abmessungen. Als der Schlussmann der Landesliga-Fußballer vom SV Union also nach 43 Minuten von Kleinmühlingens Philipp Neugebauer aus der eigenen Hälfte heraus zum zwischenzeitlichen 2:2 überlupft wurde, ließ sich Biegelmeier zugute halten, dass er schlichtweg unterschätzt hatte, wie weit außerhalb seines eigentlichen Einsatzortes er sich befunden hatte.

Einerseits ist die Sache beim 5:3-Erfolg über den Spitzenreiter der Landesklasse, Staffel III, ja auch noch einmal gut ausgegangen. Andererseits taten die Gastgeber gut daran, dem zuschauerfreundlichen Resultat keinen besonderen Stellenwert beizumessen. Trainer André Hoof urteilte: „Nach dem 1:3 aus der Vorwoche gegen Arminia Magdeburg war es für uns natürlich ein Schritt nach vorn, aber auch kein Gradmesser, da beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung angetreten sind.“

Die drei Gegentreffer – neben der Bogenlampe zum 2:2 verteilten die Unioner ein Elfmetergeschenk (28.) und warteten beim 3:3 (43.) vergeblich auf Abseitspfiff – ließen sich dann auch mit einer Mischung aus zu großer Arglosigkeit und dem Fehlen von Abwehrchef Marcel Gieseler erklären. Im Angriff präsentierte sich Heyrothsberge dagegen im Vergleich zur Vorwoche zwar längst noch nicht am Effektivitäts-Limit, doch zumindest kaltschnäuziger als gegen Magdeburgs Arminen. Den fünf Treffern der Gastgeber gingen zumeist ansehnliche Kombinationen wie bei den drei erfolgreichen Abschlüssen vor der Pause oder einer beherzten Einzelleistung wie bei Tobias Thormeiers platziertem Schuss ins lange Eck zur 4:3-Führung voraus (69.).

Und während auf Gastgeberseite das Fehlen von Tim Rieche, Christian Kloska oder Kevin Wunderling so kaum ins Gewicht fiel, verlief der Schlagabtausch mit dem designierten Landesliga-Aufsteiger vor allem durch dessen zehn Ausfälle einseitiger als gedacht. Kleinmühlingens Coach Mario Katte bilanzierte: „Wir wollten Heyrothsberge das Spiel überlassen, was aber nicht funktioniert hat.“

Eine Einschätzung, die den Ball direkt zurück zum neu erschaffenen Kunstrasengeläuf an der Königsborner Straße spielte. Als Dauerlösung für den Wettkampfbetrieb eignet sich dieser nämlich allein aus taktischer Sicht nicht, wie Hoof bekräftigte: „Ich bin generell ein Freund von Naturplätzen. Der Kunstrasen bietet uns wetter- unabhängig eine vernünftige Alternative und ist für das Training ideal. Den Jungs macht es Spaß, darauf zu spielen. Aber als Mannschaft dürfte uns dieser Untergrund in einem Spiel nur dann einen Vorteil bringen, wenn wir es mit einem eher ballbesitzorientierten Gegner zu tun bekommen.“ Dass also die komplette Rückrunde aufs neue Geläuf hochverlegt wird, scheint ausgeschlossen. Eine Aussicht, die nicht nur Christopher Biegelmeier beruhigt aufatmen lassen dürfte.

Union: Biegelmeier – Peukert, Krümling, Horn, Deckert, Schäfer, Völckel, Schröder (46. Spengler), Podehl, Groth (60. D. Rieche), Thormeier

Kleinmühlingen/Zens: Breitmeier (46. Voß) – Ostwald, F. Neugebauer, Balder, Schmidt, Weber (46. Becker), P. Neugebauer, Guhde, Brandt, Möbes, Glaser

Tore: 1:0 Stefan Groth (12.), 1:1 Norman Möbes (28., FE), 2:1 Karsten Völckel (33.), 2:2 Philipp Neugebauer (34.), 3:2 Stefan Groth (41.), 3:3 Florian Neugebauer (43.), 4:3 Tobias Thormeier (69.), 5:3 David Rieche (90.)

SR: Maximilian Soppa (Samswegen), Rainer Wielinski, Heinz Schwarzlose; ZS: 27

Quelle: Burger Volksstimme vom 03.02.2020

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