Freitag, 30 September 2022

2022.06.12 - 22. Spieltag: FSV Saxonia Tangermünde - SV Union Heyrothsberge 3:0 (2:0) (2)

Union Heyrothsberge unterliegt zum Abschluss beim Meister in Tangermünde

Quelle: Burger Volksstimme vom 14.06.2022

Ende gut, fast alles gut: Mit dem Gastspiel beim feststehenden Meister aus Tangermünde hat der SV Union Heyrothsberge am Sonntag eine denkwürdige Landesliga-Saison beschlossen. Die 0:3 (0:2)- Niederlage trübte den emotionalen Trip in die Altmark zwar ein wenig, aber nicht nachhaltig.

André Hoof hat in seinem letzten Spiel an der Seitenlinie des SV Union Heyrothsberge mit vielem gerechnet, aber ganz sicher nicht mit dieser großen Geste. Die Nachricht von der bevorstehenden Auszeit des Trainers hatte sich vor dem Sonntag offenbar auch bis zum FSV Saxonia Tangermünde herumgesprochen. Zwischen Ende gut, fast alles gut: Mit dem Gastspiel beim feststehenden Meister aus Tangermünde hat der SV Union Heyrothsberge am Sonntag eine denkwürdige Landesliga-Saison beschlossen. Die 0:3 (0:2)- Niederlage trübte den emotionalen Trip in die Altmark zwar ein wenig, aber nicht nachhaltig. Ehrungen und Verabschiedungen in den eigenen Reihen sowie dem letztenAnstoß vor der großen Meisterparty bedachte der Staffelsieger der FußballLandesliga Nord also auch den Gästecoach mit einem Körbchen, das mit regionalen Köstlichkeiten gefüllt war. „Wahnsinn, das kam absolut überraschend und war wirklich sehr, sehr stilvoll“, bedankte sich der scheidende Übungsleiter.

Abgesehen von Tangermünder Kuhschwanzbier, Baumkuchen und Saxonia-Fanschal bereiteten die Altmärker ihrem Gegner zum Saisonausklang aber keine weiteren Geschenke. Abzulesen am 3:0 (2:0)-Endstand, durch den der VerbandsligaAufsteiger noch einmal seine Tauglichkeit für höhere Aufgaben nachwies und die Heyrothsberger ein wenig ratlos zurückließ: „Ich glaube, wir haben in einem Spiel selten so viele Gelegenheiten liegen lassen. Sieben oder acht 100-Prozentige waren es ohne Übertreibung“, blickte Hoof zurück.

Weil aber nicht nur er, sondern auch Saxonias Florian Stark, Rosario Schulze (Wechsel nach Stendal) und JannEric Wabbel (pausiert) sowie Trainer- und Gastroteam des Vereins kleinere bis größere Aufmerksamkeiten erhielten, gab es erst einmal rund 20 Minuten Applaus und Glückwünsche, ehe der Ball rollte. „So erklärt sich auch ein wenig, dass wir eine Viertelstunde gebraucht haben, um ins Spiel zu finden. Da kommt es zwangsläufig zu einem Spannungsabfall“, bekannte Unions Coach. Nachdem die Gastgeber durch Alexander Klitzing einen Warnschuss an die Torlatte abgegeben hatten (10.), meldete auch Heyrothsberge seine Teilnahme am Spiel an. Philip Witte setzte den Ball aber aus der Nahdistanz am Tor vorbei (19.) und fand später in FSV-Keeper TimOle Runge seinen Meister (35.).

Wie dagegen ein Spitzenreiter den Begriff Effektivität definiert, verdeutliche Pascal Lemke vor und nach den beiden Großchancen der Gäste. Nach Vorarbeit von Schulze und Sebastian Bäther schnürte der Flügelstürmer einen schnellen Doppelpack (31., 40.) und zwang den Gegner zur Reaktion. Die wäre auch noch kurz vor dem Seitenwechsel erfolgt, doch Union-Kapitän Tobias Thormeier scheiterte kurz vor dem Pausenpfiff ebenfalls am gut aufgelegten Schlussmann der Hausherren.

Dieser räumte mit Wiederbeginn seinen Platz zwischen den Pfosten, doch auch der eingewechselte Thomas Schreiber erwies sich als sicherer Rückhalt und pflückte dem glücklosen Witte kurz nach Wiederbeginn den nächsten Hochkaräter vom Fuß. Nach einer Stunde durfte so Lemke den persönlichen Hattrick und die Entscheidung zum 3:0-Endstand erzielen.

rzielen. „Eine knappere Niederlage oder sogar ein Unentschieden wären für uns drin gewesen. So war es dann besonders ärgerlich, dass Ottersleben in der 93. Minute noch den Siegtreffer erzielt“, haderte Hoof. Durch seinen 2:1-Erfolg über Wahrburg zog der VfB im Fernduell noch an den Unionern vorbei und verwies diese auf Rang sechs. Zum Leidwesen des Trainers: „Unmittelbar nach dem Abpfiff war das schon ein kleiner Downer. Immerhin haben wir im Nachgang mit den Tangermündern noch ein wenig gefeiert und so war es doch noch ein schöner Abschluss.“ Nur eben emotional fordernd – wie eigentlich die gesamte Saison.

Tangermünde: Runge (46. Schreiber) – Wabbel (72. Tomru), Stark (86. Künnemann), Kühne, Lehmann, Bäther, Groß, Lemke, Korte, Klitzing, Schulze (77. Doerjer)

Union: Biegelmeier – Gropius, Schmidt, Krümling, Deckert (61. Tilche), Peukert, C. Kloska, Wittpahl, Thormeier, Raue, Witte (71. Mumisi)

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Pascal Lemke (31., 40., 60.)

SR: Marco Peters (Salzwedel); ZS: 254

Infos zum Spielverlauf gibt es hier: www.fupa.net/match/tsv-gruen-weiss-bregenstedt-m1-sv-union-heyrothsberge-m1-220514

Bilder vom Spiel von Michael Donau finden Sie hier: www.fupa.net/match/fsv-saxonia-tangermuende-m1-sv-union-heyrothsberge-m1-220612

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Exklusiver Gesundheitspartner des SV Union Heyrothsberge.

Wir sind stolz, dass wir mit der Helios Fachklinik Vogelsang / Gommern am 01.06.2018 einen Kooperationsvertrag abschließen konnten.

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